Was gibt’s Neues in der IT im Jahr 2014?

Auch Gutes braucht Zeit, sich durchzusetzen. Die Liste der Trends ist lang, es kann hier also nur eine subjektive Auswahl erfolgen.

Immer bessere und komplette Endgeräte

2014

Was mit dem Erfolg des iPad begann, hat in den vier letzten Jahren einen großen Aufschwung hingelegt. Immer neue Anwendungsgebiete für neue Gerätekategorien wurden erfunden und produktreif gemacht. Inzwischen  ist die Flut der erhältlichen Geräte unübersehbar. Wenn auch auf den ersten Blick eine beeindruckende Hardware vorhanden ist, ein Nachfolgegerät kauft man sich eher dann, wenn man es wirklich benötigt.

Die ständigen Softwareweiterentwicklungen für alle meist tragbaren Geräte tragen langfristig mehr zur Akzeptanz bei, als ein schickes Display.

Neben wenigen Premiumherstellern gibt es viele mit verschwindend geringen Marktanteilen, die schon heute gute Produkte als Zugabe beim Kaffeekauf bei minimalsten Gewinnen abgeben. Dieser Trend verstärk sich weiter - aber es gibt auch unerwartete Aufsteiger.

Cloudtechnologien

werden schon heute von jedem genutzt, der das Internet oder Smartphones nutzt. Viele wissen es nur nicht. Da inzwischen dank NSA die Technologie etwas in Verruf gekommen ist, erfanden viele Hersteller eigene Namen für Cloudtechnologien. Zukünftig werden diese noch sehr viel weitergehender als heute genutzt, da es kaum Alternativen gibt. So wie für die meisten von uns heute der Strom aus der Steckdose und nicht vom Kraftwerk kommt, wird dem Endverbraucher das zukünftig mit den Datendiensten gehen. Auch die können völlig anonym per G4/LTE kommen. Vor allem die Kostenvorteile sind hier z. Z. der größte Vorteil aus Anwendersicht. Da werden langfristig andere Bedenken wohl eher geringer bewertet werden!

Breitere Softwareauswahl

Der PC ist keineswegs tot, auch wenn dies häufig verbreitet wird. Tatsächlich ist nicht nur die Auswahl an Endgeräten für den Anwender breiter geworden. Menschen, die außer dem Betriebssystem nie eine Software gekauft haben, kommen mit den Kostenlosversionen der Apps für IOS und Android tatsächlich häufig aus.

Wegen kommerzieller Software von Adobe, Microsoft, IBM, SAP, Oracle und hunderter anderer Softwarehersteller kommen die meisten professionellen Anwender auch in absehbarer Zukunft nicht an PCs oder kompatiblen Geräten und Technologien vorbei. Die Ursachen dafür sind vielfältig und falls überhaupt gewollt, nur langfristig änderbar. Allerdings gibt es durchaus den Trend zum tragbaren Zweitbildschirm für die Gelegenheiten, in denen mehr konsumiert, als produziert wird. Und da sind die Mitnahmemöglichkeiten eines Pads unübertreffbar. Vor allem Geräte auf Basis Windows 8.1 wie sogenannte Convertibles und Tabletts auf Windows-Basis vereinen hier die Vorteile des PC mit denen eines Tablets, haben einen zwar stark wachsenden, aber derzeitig noch geringen Marktanteil.

Verkleinerung der Komponenten

Verbunden mit immer stromsparenderen Technologien ist keineswegs neu - aber immer wieder faszinierend, wenn gleichzeitig noch die Leistung steigt. Heute eingesetzte SSDs, Prozessoren, Speicher (RAM), Sensoren (Digitalkameras) machen nicht nur die oben genannten, sondern viele weitere Geräte möglich. So wurde auf der CES ein PKW vorgestellt, der fast alle Bedienelemente auf der als Touchpad ausgeführten Mittelkonsole vereint, die ebenfalls als fast fernsehgroßes Navigationsgerät dient. Ein Lenkrad ist allerdings noch vorhanden!

Softwaretechnologien

werden ständig weiterentwickelt in Richtung effektiverer Programmierung:

  • eingebaute Hilfesysteme,
  • wiederverwendbare Komponenten,
  • universellere Frameworks,
  • bessere Interaktionsmöglichkeiten für neue Geräteklassen und
  • modifizierte Bedienoberflächen.

Immer häufiger erfolgt die Entwicklung datenbankbasiert. SharePoint ist ein exemplarisches Beispiel für ein überaus anpassbares Werkzeug, das die Grenze zwischen engagiertem Anwender und Programmierer weiter verschiebt. Vieles kann hier vom Anwender selbst organisiert und angepasst werden. Da solcherart Universalbaukästen bereits viele Möglichkeiten eingebaut bieten, wird der Programmierer eher für Spezialfälle benötigt. Aber auch von denen gibt es mehr als genug. Dank unversöhnlicher Herstellerinteressen wird es jedoch eines leider nicht geben - eine Vereinheitlichung der Programmiersprachen und Werkzeuge.